Aus dem Lateinischen übersetzt heißt „Captatio benevolentiae“ „Erheischen des Wohlwollens“. Es bezeichnet eine seit der Antike bekannte rhetorische Figur. Der Autor eines Textes wendet sich hierbei zu Anfang mit schmeichelhaften Worten direkt an seinen Leser und bittet diesen darum, das Folgende freundlich anzunehmen. In der antiken Praxis trat die Captatio benevolentiae zu Beginn einer Rede oder eines Theaterstücks auf. Harry Rowohlt bezeichnete deswegen auch die ersten Minuten seiner Lesungen als „Anschleimphase“..
Captatio benevolentiae
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